Werden die Kosten für die Behandlung von
der Krankenversicherung übernommen?


Von den gesetzlichen Krankenkassen werden die Heilpraktikerkosten nicht übernommen, wenn einmal von wenigen Ausnahmen bei bestimmten schwerwiegenden Erkrankungen aus Kulanzgründen abgesehen wird. Jedoch ist es anzuraten speziell in der komplementären Onkologie eine Anfrage bei Ihrer Krankenkasse mittels einer Kostenaufstellung einzureichen, da  vor allem bei Palliativmaßnahmen im Einzelnen entschieden wird.


Private Krankenversicherungen übernehmen in der Regel auch die Kosten für Heilpraktikerbehandlungen und deren Verordnungen, jedoch in sehr unterschiedlichem Umfang.

Viele private Krankenkassen decken eine Reihe naturheilkundlicher Therapieformen ab. Auch hier sollten die Versicherten vor der Behandlung bei Ihrer Versicherung nachfragen, ob die Kosten übernommen werden.

 
Behördenbedienstete und Beamte erhalten oftmals (auch nicht in jedem Falle) Beihilfe zu Heilpraktikerleistungen und deren Verordnungen. Auch hier gibt es Unterschiede, Leistungsbegrenzungen und -einschränkungen, über die sich der Betroffene bei seiner Beihilfestelle informieren sollte und muss.

Das zwischen Heilpraktiker und Patient vereinbarte Honorar ist verbindlich und unabhängig davon zu begleichen, ob und in welcher Höhe der Patient von Beihilfestellen oder privaten Krankenversicherungen Erstattungen erhält oder nicht.

Wichtig:
Heilpraktikerkosten können steuerlich geltend gemacht werden!

Fragen Sie Ihre/n Steuerberater/in!